Dies & Das

Thailand Part 4: Bangkok14.07.09

Bangkok ist ein Drecksloch. Hart, aber gerecht. Ich war schon in vielen Hauptstädten dieser Welt, nur der noch recht jungen Stadt ist das große Wachstum anscheinend nicht gut bekommen. Beton über Beton, dazwischen lagern Müllberge, die Kanäle und der Menam Chao Praya sehen aus wie ein deutsches Klärbecken. Doch zwischen all den Häßlichkeiten, die Bangkok zu bieten hat, haben wir auch ein paar schöne Seiten der Stadt gefunden.

Abgestiegen sind wir in der Buddy Lodge, einem wirklich sehr schönen Hotel direkt in der Khaosan Road, mit Pool und Spa geht’s schon fast Richtung vier deutscher Sterne. Ein Genuss nach 14 Tagen wieder ein komplett insektenfreies Zimmer beziehen zu können :-)

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Die Khaosan Road ist als Dreh- und Angelpunkt der Traveller auch ein Erlebnis an sich. Neben Garküchen und billigen Alkohol bekommt man hier auch vom Bayern-Trikot bis zum Wurfstern alles was das Herz begehrt.

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Ebenfalls ein Erlebnis ist der Chatuchat Weekend Market, angeblich sollen hier 9000 Stände ihre Waren anpreisen. Die engen Gassen im Gewühl der Klamotten- und Krimskrams-Verkäufer sind tatsächlich einen Ausflug wert.

Von der angepriesenen Chinatown war ich ein wenig enttäuscht. Vergleiche mit London oder New York sind hier total fehl am Platz, Hauptattraktion ist eine enge Gasse in der – wer hätte das gedacht – wieder allerlei Nützliches verkauft wird, Spezialität hier: Gold.

Die Palastanlage mit dazu gehörigem Tempelareal ist gigantisch und mit eines der wenigen Dinge, die man wirklich nicht missen sollte.

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Nach zweieinhalb Tagen in Bangkok und einem Dank Schweiß und schlechter Luft äußerst häßlichen Ausschlag im Gesicht haben wir heute Nacht die Stadt wieder Richtung München verlassen. Ein toller Urlaub im Paradies.

Thailand Part 3.2: Koh Tao – Chalok Ban Kao Bay14.07.09

Nach so viel Action haben wir uns in den letzten Tagen auf den Inseln noch ein wenig Luxus gegönnt und sind ins View Point Resort in die Chalok Ban Kao Bay umgezogen. Und die Bilder auf der Website lügen nicht, ein richtig schöner Bungalow mit fantastischem Blick:

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Am hoteleigenen Strandabschnitt waren wir auch fast ganz alleine, einzig Kormi, der Hotel-Kormoran, hat unsere Zweisamkeit gestört.

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Einziger Ausflug in diesen paar Tagen war mit dem Roller ans andere Ende der Insel – 9km weiter also :-)

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Nach zwei wunderschönen Wochen auf den Inseln des Archipels im Golf von Thailand sind wir in die Hauptstadt Bangkok zurück, um diese noch zu entdecken…

Thailand Part 3.1: Koh Tao – Sairee Beach13.07.09

Nach nun fast einer Woche zurück in der Heimat ist es mir endlich gelungen, die Fotos einigermaßen zu sortieren und hochzuladen. Hier nun gespickt mit meinen intellektuellen Ergüssen Teil 3 und 4 unserer Reise durch Thailand.

Der dritte Teil unserer Reise brachte uns auf die kleinste, aber schönste Insel unserer Reise. Die Schildkröten-Insel Tao, 38km von Phangan entfernt. Die wohl ursprünglichste und am wenigsten erschlossene Insel, was ein Bild des Hauptorts – ohne Teer oder Betondecke – zeigt :-)

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Nach einem leicht ermüdenden Fußmarsch haben wir uns mit der dritten Hütten-Siedlung zufrieden gegeben und sind ins Seashell Resort eingezogen. Echt schnuckelige Holz-Bambusmatten-Bungalows mit extrem viel Mücken, die uns die drei Tage in Sairee Beach begleitet haben (mehrere zwar nicht lebendig, aber sie durften uns dafür ja stechen).

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Koh Tao ist vor allem für Tauchschüler ein El Dorado, da ab 8.500 Baht bereits Tauchschein+Essen+Schlafen angeboten wird, doch auch für uns Nicht-Taucher ist die Insel ein Erlebnis. Für schlappe 550 Baht gibt’s nen eintägigen Schnorcheltrip mit 4 Schnorchelgebieten und Nangjuan – einer Insel in “Privatbesitz” des Finanzministeriums, aber sehr schön, da die drei Inselchen bei Ebbe durch Sandbänke verbunden sind.

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Eine Empfehlung, die in noch keinem Reiseführer steht, ist die Office Bar, direkt gelegen an der Strandpromenade in Sairee Beach. Gute Musik, billige Getränke und eine Hütte, die an gute Haisl-Zeiten erinnert :-)

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Die zweite Hälfte unserer Tage auf Koh Tao haben wir dann in der Chalok Ban Kao Bay verbracht…

Thailand Part 2: Koh Phangan28.06.09

Wahnsinn, dieses Land. Eben fuer ein Bier, ein Wasser, einen Lemon Shake, Pat Thai Nudeln und zwei Grillspiesse mit Salat und Ofenkartoffeln ca 6 Euros gezahlt. Ich liebe dieses Land :)

Aber zurueck zum wesentlichen: Koh Phangan. Bis gestern morgen waren wir auf dieser schoenen Insel und Mutter der Full Moon Party. Ob es Fluch oder Segen war, dass wir den Vollmond jetzt verpasst haben, sei dahin gestellt – aber vier Tage war die Insel auf jeden Fall wert. Haad Rin ist zwar als “Partyhochburg” mit das lauteste, was die Insel her gibt, aber wir wollten ja nach den ruhigen Tagen in Maenam etwas mehr Menschen. Gut, das ist und in gewisser Weise auch gelungen, nur ist abseits von Vollmond und Hochsaison auch in Thailands Partyhoelle nicht viel los. Feuerjongleure am Strand wohin das Auge reicht, aber das ist auch schon der Hoehepunkt. Die Trinkstaende mit Eimern voller Schnaps – wenn auch nur ein Liter – sind zwar besetzt, doch die Kunden fehlen, sodass die Abende am Strand von Haad Rin recht gemuetlich waren. Eine Frage bleibt mir aber das Dorf schuldig: wieso gibt es hier Cafes, in denen rund um die Uhr “Friends” laeuft? :)
Gemuetlich war auch das Cocohut Resort am anderen Ende der Bucht, dem Leela Beach. Schoene Anlage, von der ich gerne Bilder zeigen wollte. Vielleicht naechstes Mal, wenns ein Internet-Cafe mit Card Reader gibt.
Update: Hier die Bilder:

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Erlebnisreisen und Abenteuerurlaub durfte auch auf Koh Phangan nicht fehlen: diesmal mit einem Roller mit Stollenbereifung bewaffnet, haben wir kurzerhand nach einer Inselumrundung auf “Strassen” die Herausforderung der Wildnis gesucht und uns zu einer recht einsamen Bucht, der Haad Sadet, durchgekaempft. Im Reisefuehrer steht, man wuerde bei einer Fahrt mit dem Jeep teilweise nur den Himmel sehen, so steil sind die Schotter- bzw. Dreckpisten. Und er sollte recht behalten. Nach einer Fahrt ueber ausgespuelte Sandwege sind wir zu der traumhaften Bucht durchgedrungen und haben als Belohnung im herrlichen Wasser geplanscht.

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So, jetzt kuehle ich in Haad Sairee meinen Sonnenbrand mit einem Guinness – nach unserem Schnorchelausflug von heute sehe ich aus wie Thomy Rot/Weiss. Naechste Infos gibts aus Bangkok oder schon von zuhause – dann auch mit Fotos.

Thailand Part 1: Koh Samui24.06.09

Wie man diese Insel nun im lateinischen Schriftsatz schreiben mag, bleibt den Thais selbst ueberlassen, auf jeden Fall ist Ko (oder Koh) Samui ein Traum im Golf von Thailand. Vielleicht auch, weil die Reisezeit ideal ist: Nebensaison. Hier bekommt man die Ruhe, absolute Ruhe. Ja vielleicht schon ein bisschen zuviel Ruhe.
Unsere Unterkunft liegt nahe dem beschaulichen Doerfchen Maenam im Norden der Insel. Neben dem touristischen Zentrum Chaweng der schoenste Strand der Insel. Das belegt auch der Blick aus dem Fenster:

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Gut, zumindest fast, es sind ca 10m vom Bungalow bis zum Strand :-)

Kulturell aktiv waren wir bereits am zweiten Tag und haben uns ein ‘Motorbike’ geliehen. Wer sich darunter jetzt etwas mit PS vorstellt, muss ich enttaeuschen. Ein stinknormaler Motorroller, aber auch vollkommen ausreichend fuer die schlechten Inselstrassen. Neben den Grossmutter und Grossvater-Felsen, einigen Wasserfaellen und dem ueberlaufenen Touristenzentrum im besagten Chaweng war auch Big Buddha eine unserer Anlaufstellen:

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Caro und meine Wenigkeit beim Big Buddha:

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Hoehepunkt des Ausflugs war jedoch nach einem etwas verlaengertem Einkaufsbummel ein Reifenschaden mitten im Nirgendwo. Nach einigen Kilometern im Schritttempo haben wir doch tatsaechlich eine kleine Werkstatt gefunden, dessen Meister – auch wenn er nie eine Schule auch nur von aussen gesehen hat – uns in 15 Minuten den Schlauch gewechselt und satte 4 Euro abgeknoepft hat :-)
Auf jeden Fall konnten wir Dank der Hilfe dieses netten und hilfsbereiten Mannes doch noch heim kommen und uns das verdiente Feierabendbier goennen.

Tagsdarauf gings in den Angthong National Marine Park. Ein Traum! Die faszinierende Inselwelt samt Kanuausflug und Jungeltour war wirklich jeden Cent wert, weil diese landschaftliche Schoenheit einfach umwerfend ist.

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Im Jungel im Nationalpark:

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Das Essen ist uebrigens auch phaenomenal, Tom Yum Seafood hat es uns angetan und auch die exzellenten Curries sind jeden der paar Baht wert. Oder mags an der Aussicht beim Abendessen liegen?

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Gestern sind wir dann mit einem abenteuerlichen Boot nach Ko Pha Ngan bzw. Koh Phangan uebergesetzt und werden die naechsten Tage hier verbringen. Weitere Infos demnaechst…

Social Distortion in München: 30 Years of Underground Rock ‘n’ Roll16.06.09

Gestern war es so weit: nach Jahren waren Social Distortion wieder mal in München. Eine Gelegenheit, die man nutzen muss – nach 30 Jahren Rock ‘n’ Roll kann es schnell mal passieren, dass es der letzte Gig der Band außerhalb eines Altersheims ist. Aber trotz hohem Alter ein klasse Konzert vor ca. 5.000 lustigen Begeisterten im Zenith.

Hier ein paar schlechte Eindrücke meiner Handy-Kamera:

Social Distortion orange

Social Distortion pink

Social Distortion blue

Das Heimkino ist komplett: Logitech Z-230013.06.09

Endlich Kino! Nachdem mein 37 Zoll FullHD-LG-LCD bereits seit dem Einzug meine Wohnung ziert, haben sich soeben die Billig-Lautsprecher des zweitklassigen DVD-Players in den Ruhestand verabschiedet und die Logitech Z-2300 2.1 Boxen ihren Platz eingenommen.

Anfangs hat die Größe des Pakets schon erstmal schockiert, vermutet man doch eher eine größere Weinlieferung als zwei Boxen und Subwoofer. Und nach dem Auspacken ist der Subwoofer nicht viel kleiner…

Subwoofer Logitech Z-2300

Der Koloss von Rhodos ist ein kleines Würstchen im Vergleich zu diesem Subwoofer. Doch dank dieser Waffe habe ich jetzt endlich einen würdigen Gegner für das Klavier der Nachbarin :-)
Das Gesamtbild kann sich übrigens auch sehen lassen, der Klang ist göttlich. Satte Höhen und Mitten, die Tiefen wie gesagt brutal, die Lautstärke total ausreichend für ein Zimmer – was will man mehr?

Heimkino par excellance

Wer den Film erkennt, bekommt übrigens ein Bier :-)

Und eine kleine Anmerkung zum Schluss: Der Flickr Manager 2.3 funzt nicht mit WordPress 2.8 – Abhilfe schafft das Plugin WP Flickr.

PS: Wieder ein scheiß Tag über München :-)

Von der Dachterrasse

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