
Die Erwartungen waren groß, ebenso die Enttäuschung – um das Fazit gleich vorneweg zu nehmen. Am Mittwoch haben wir uns voller Vorfreude ins Zelt des Deutschen Theaters nach Fröttmannig begeben, um den Swing-Klängen von Frank Sinatra, Sammy Davis Jr. und Dean Martin zu lauschen.
Die erste Enttäuschung war schon das Theater an sich. Die Bestuhlung, die selbst bei unseren relativ guten Karten noch eine schlechte Sicht bescherte, hat mich überzeugt, keinen weiteren Besuch im Deutschen Theater einzuplanen.
Die Inszenierung einer Las Vegas Show wie vom legendären Rat Pack erlaubt einiges an Spielraum. Angefangen vom Bühnenbild, welches hier schlicht, aber völlig dem Zweck entsprechen war, bis hin zur Besetzung der Band war der kreative Spielraum durchaus gegeben. Die Band war auch gut besetzt und erledigte die Aufgabe auch zur vollsten Zufriedenheit, aber bei der Besetzung der drei Darsteller hat man wohl den einen oder anderen Whiskey zu viel getrunken. Mal abgesehen von den unterirdischen schauspielerischen Leistungen schoss Mr. Sinatra mit seiner Gesangsleistung den Vogel ab. Einen Sänger mit einer Stimmlage zu wählen, die jeden tiefen Ton wie auf Befehl vergeigt, würde nicht mal Dieter Bohlen mit zum Recall nehmen. War zur Pause noch unsere einhellige Meinung, dass man die Vorstellung zwar sehen kann, aber keineswegs muss, so hat der Schluss auch das letzte positive an diesem Abend ausgelöscht.
Es ist schon fast unverschämt, wie man ein wunderschönes Lied wie “My Way” dermaßen versauen kann, wie dieser Protagonist. Einfach unterirdisch, katastrophal, fürchterlich – mein Musiklehrer in der Schulzeit hätte mich für diese Interpretation des Stücks aus dem Chor geworfen!
Letztendlich ist es auch kein Wunder, warum das Rat Pack nicht mal den halben Saal füllen konnte.
Meine abschließende Kritik am Rat Pack: Leider Gottes rausgeschmissenes Geld.
Geiles Konzert, jetzt auch mit per Live Stream verfügbar – Rise Against in München vom 21.08.2009! Allen Fans und denen, die es noch werden wollen, viel Spaß
Ja, sie hat’s endlich geschafft: Nach fast drei Jahren hat mich meine Herzallerliebste vom Königssee zum Funtensee gejagt. Ein Traum von Aufstieg, mal abgesehen von den 1000 Höhenmetern, die wir in 15 Minuten unter Mindestzeit quasi gelaufen sind.
Aber langsam: Leider war uns bei der Hinfahrt der Märchenbuchblick auf die Kapelle St. Bartholomä nicht vergönnt, da – wie alle 30 Jahre – das Dach erneuert wurde und somit sich ein Gerüst vor uns aufgebaut hat. Der erste schöne Blick dann nach den ersten Metern in die Höhe über den Königssee:

Danach war dann aber auch die Schönheit vorbei, die Saugasse – das Stilfser Joch für Bergwanderer – tat sich vor uns auf. Schier unendliche Serpentinen, an deren Ende man sehnlichst eine Hütte mit kühlem Bier und einer kleinen Stärkung erwartet…

… doch weit gefehlt, wir waren erst kurz nach der Hälfte des Weges
Kurz vor Ende der Tour, als wir auch noch zwei Weggefährten verloren hatten (die Angst vor dem Verpassen der letzten Fähre war größer als Hunger und Durst
), entschädigte der atemberaubende Blick auf die Watzmann-Familie:

Dann, nur noch 10 Minuten enfernt, das Kärlingerhaus am Funtensee. Der wohl beste Anblick des Tages, wenn man die vorangegangenen Strapazen bedenkt

Und hier noch der Funtensee. Wer diesem Tümpel die Bezeichnung See verliehen hat, glaubt auch, dass es sich beim Hamburger Berg um ein Gebirge handelt.

Nachdem nun am vierten Tag nach diesem Gewaltmarsch meine Beine sich langsam wieder erholt haben, befürchte ich schlimmstes und muss wohl noch weitere anstrengende Höhenmeter ohne motorisiertem Untersatz hinter mich bringen. Gott steh mir bei…
… naja, zumindest ein bißchen. 705 Tage vor der Abstimmung, wer denn die Winterolympiade 2018 bekommen wird, stehen drei Logos für München 2018 zur Wahl. Und ich muss sagen, sie sehen nicht mal schlecht aus. Mein Favorit: der Münchner Schneekristall

Die beiden anderen Logos sehen auch nicht schlecht aus, wegen mir darf’s auch da eins werden – hauptsache die Olympiade kommt nach München
Und noch weitere News: die Glückskuh läuft ab Morgen, 8.05 Uhr, im TV. Anmelden und gewinnen!
Und zu guter Letzt: Happy Birthday Caro
Bangkok ist ein Drecksloch. Hart, aber gerecht. Ich war schon in vielen Hauptstädten dieser Welt, nur der noch recht jungen Stadt ist das große Wachstum anscheinend nicht gut bekommen. Beton über Beton, dazwischen lagern Müllberge, die Kanäle und der Menam Chao Praya sehen aus wie ein deutsches Klärbecken. Doch zwischen all den Häßlichkeiten, die Bangkok zu bieten hat, haben wir auch ein paar schöne Seiten der Stadt gefunden.
Abgestiegen sind wir in der Buddy Lodge, einem wirklich sehr schönen Hotel direkt in der Khaosan Road, mit Pool und Spa geht’s schon fast Richtung vier deutscher Sterne. Ein Genuss nach 14 Tagen wieder ein komplett insektenfreies Zimmer beziehen zu können

Die Khaosan Road ist als Dreh- und Angelpunkt der Traveller auch ein Erlebnis an sich. Neben Garküchen und billigen Alkohol bekommt man hier auch vom Bayern-Trikot bis zum Wurfstern alles was das Herz begehrt.

Ebenfalls ein Erlebnis ist der Chatuchat Weekend Market, angeblich sollen hier 9000 Stände ihre Waren anpreisen. Die engen Gassen im Gewühl der Klamotten- und Krimskrams-Verkäufer sind tatsächlich einen Ausflug wert.
Von der angepriesenen Chinatown war ich ein wenig enttäuscht. Vergleiche mit London oder New York sind hier total fehl am Platz, Hauptattraktion ist eine enge Gasse in der – wer hätte das gedacht – wieder allerlei Nützliches verkauft wird, Spezialität hier: Gold.
Die Palastanlage mit dazu gehörigem Tempelareal ist gigantisch und mit eines der wenigen Dinge, die man wirklich nicht missen sollte.



Nach zweieinhalb Tagen in Bangkok und einem Dank Schweiß und schlechter Luft äußerst häßlichen Ausschlag im Gesicht haben wir heute Nacht die Stadt wieder Richtung München verlassen. Ein toller Urlaub im Paradies.
Nach so viel Action haben wir uns in den letzten Tagen auf den Inseln noch ein wenig Luxus gegönnt und sind ins View Point Resort in die Chalok Ban Kao Bay umgezogen. Und die Bilder auf der Website lügen nicht, ein richtig schöner Bungalow mit fantastischem Blick:


Am hoteleigenen Strandabschnitt waren wir auch fast ganz alleine, einzig Kormi, der Hotel-Kormoran, hat unsere Zweisamkeit gestört.



Einziger Ausflug in diesen paar Tagen war mit dem Roller ans andere Ende der Insel – 9km weiter also

Nach zwei wunderschönen Wochen auf den Inseln des Archipels im Golf von Thailand sind wir in die Hauptstadt Bangkok zurück, um diese noch zu entdecken…
Nach nun fast einer Woche zurück in der Heimat ist es mir endlich gelungen, die Fotos einigermaßen zu sortieren und hochzuladen. Hier nun gespickt mit meinen intellektuellen Ergüssen Teil 3 und 4 unserer Reise durch Thailand.
Der dritte Teil unserer Reise brachte uns auf die kleinste, aber schönste Insel unserer Reise. Die Schildkröten-Insel Tao, 38km von Phangan entfernt. Die wohl ursprünglichste und am wenigsten erschlossene Insel, was ein Bild des Hauptorts – ohne Teer oder Betondecke – zeigt

Nach einem leicht ermüdenden Fußmarsch haben wir uns mit der dritten Hütten-Siedlung zufrieden gegeben und sind ins Seashell Resort eingezogen. Echt schnuckelige Holz-Bambusmatten-Bungalows mit extrem viel Mücken, die uns die drei Tage in Sairee Beach begleitet haben (mehrere zwar nicht lebendig, aber sie durften uns dafür ja stechen).


Koh Tao ist vor allem für Tauchschüler ein El Dorado, da ab 8.500 Baht bereits Tauchschein+Essen+Schlafen angeboten wird, doch auch für uns Nicht-Taucher ist die Insel ein Erlebnis. Für schlappe 550 Baht gibt’s nen eintägigen Schnorcheltrip mit 4 Schnorchelgebieten und Nangjuan – einer Insel in “Privatbesitz” des Finanzministeriums, aber sehr schön, da die drei Inselchen bei Ebbe durch Sandbänke verbunden sind.

Eine Empfehlung, die in noch keinem Reiseführer steht, ist die Office Bar, direkt gelegen an der Strandpromenade in Sairee Beach. Gute Musik, billige Getränke und eine Hütte, die an gute Haisl-Zeiten erinnert

Die zweite Hälfte unserer Tage auf Koh Tao haben wir dann in der Chalok Ban Kao Bay verbracht…
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