Halb so hoch, aber technisch anspruchsvoller als die Alpspitz-Ferrata sind die Klettersteige am Grünstein oberhalb des Königssees. Einem knackigen Anstieg zu den Steigen hin folgen drei Varianten auf den Grünstein hinauf. Wir haben uns für die leichtere Isidor-Variante entschieden, die so leicht dann doch gar nicht ist. Aber die Quälerei hat sich dann doch gelohnt, denn das Panorama am Fuße des Watzmann ist einfach traumhaft.
Endlich hab ich’s dann doch noch geschafft: südliche Halbkugel! Ziel war Kenia, besser gesagt der Diani Beach südlich von Mombasa. Im Leisure Lodge Resort haben wir uns für 18 Tage eingemietet, mit etwas angestaubten Zimmern, die zwar den letzten Architekten 1970 gesehen haben, aber dafür sauber waren. Ansonsten ein super Hotel, tolle Gartenanlage, freundliches Personal und ein hervorragendes Essen.
Das Highlight der Reise war aber eine Vier-Tages-Safari, perfekt organisiert von Kurt und Elke von LadyM Safaris. Mit unserem Fahrer “Adlerauge” Ziro haben wir das unwahrscheinliche geschafft und die Big Five gesehen. Tolle Lodges, super Fahrer, einmaliges Erlebnis – sehr zu empfehlen. Nächstes Mal Massai Mara…
Nach unzähligen Anläufen haben wir endlich ein Wochenende gefunden, um einen Klettersteig zu gehen. Ziel war diesmal die Alpspitze, mit 2.628m einer der höchsten deutschen Gipfel mit malerischen Blick auf die Zugspitze.
Der Steig ist super, mit 2,5-3 Stunden in unserem Führer veranschlagt. Aber nach dem Motto “Maßstäbe setzen, nicht erreichen” sind wir in guten 2 Stunden raufgestürmt. Der Abstieg über den Ostgrat war mühsam, ein einziges Schotterfeld, nicht so sehr zu empfehlen. Aber für den Ausblick lohnt sich die Quälerei:
Es ist soweit, die Skier werden für heuer an den Nagel gehängt… Moment… Welche Skier?
Lassen wir uns ein kurzes Fazit ziehen:
- Rechte Schulter kaputt (wieder ganz)
- Ski kaputt, Kante nach Crash gebrochen (nicht wieder ganz)
- Linke Schulter kaputt (nicht wieder ganz, aber ist nur der Muskel)
Schee war’s trotzdem
Euch allen ein frohes, gesundes und erfolgreiches neues Jahr! Ich hoffe, die Feierlichkeiten waren gut und der Kater nicht zu schlimm.
Kater bekämpfen kann man übrigens am besten an der frischen Luft, im Präzedenzfall beim Skifahren am Patscherkofel. Zwar erst mit einem 13-Uhr-Ticket, aber die drei Stunden reichen vollkommen
Standesgemäß Anfang November ging’s auch heuer wieder auf den Stubaier Gletscher zur Saisoneröffnung. Wetter ließ zwar zu wünschen übrig, denn der satte blaue Himmel blieb auch heute aus, aber hier die Bilder – es muss ja nicht immer die Sonne strahlen, um Spaß zu haben
Ja ja, die guten alten Ösis, die haben einfach noch Ahnung, wie man seine Studenten behandelt. Am Wochenende hat mein Bruder seinen Bachelor der Tourismus- und Freizeitwissenschaften am MCI Innsbruck überreicht bekommen, eine Feier, wie sich’s jeder Student eigentlich wünscht. Vom Generalsekretär des Bundesministeriums für Wirtschaft und Forschung bis zum Präsident der Wirtschaftskammer Tirol war alles Offizielle anwesend, was das kleine Österreich so zu bieten hat. Feierlich mit Grußworten, Überreichen der Zeugnisse und anständigen Empfang wurde genau das geboten, was ein Studienabschluss – zumindest in Regensburg – nur zu wünschen übrig lässt. Wurde bei meinem Abschluss vom Alumni-Verein Roots e.V. noch eine ähnliche Veranstaltung auf die Beine gestellt, so werden bei den angehenden Lehrern die Examenszeugnisse standesgemäß mit der Post verschickt. Armes Deutschland…
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